Match Play Meisterschaft in Mieming
Die Match Play Meisterschaft für Senior/innen war schon in den letzten Jahren ein Höhepunkt der Saison.
Match play ist eine faszinierende Spielform, der Modus der bei den Senioren, mit kurzer Unterbrechung seit Bestehen der Meisterschaft gespielt wird gibt allen Teilnehmer/innen die Chance diese Meisterschaft wirklich zu genießen. Es werden alle Plätze ausgespielt, keiner scheidet aus. Das trägt natürlich auch zur guten Stimmung wesentlich bei, ein match Verlust ist nicht gleich eine Katastrophe die mit der Heimreise bestraft wird. Seit zwei Jahren haben auch die Mid Amateure, die gleichzeitig in Mieming spielten diesen Modus übernommen und sind davon begeistert. Der GC Mieming, auf einem Hochplateau über Telfs gelegen bietet ein traumhaftes, ja spektakuläres Panorama, ein hervorragendes Platz lay out, der Pflegezustand braucht auch international keinen Vergleich zu scheuen. Bewusst wurde für den späten Termin im Oktober der GC Mieming ausgewählt.
Das herbstliche Klima im Inntal, dominiert durch Föhneinfluss garantiert fast immer spätsommerliche Sonnentage. So war es auch diesmal. Perfektes Golfwetter, dazu Clubverantwortliche die ebenso professionell wie freundlich alles tun um den Spieler/innen jeden Wunsch zu erfüllen. Und damit der Superlativen noch nicht genug. Die Qualität der Gastronomie im Clubrestaurant „Greenvieh“ ist kaum zu überbieten, die Preise hingegen bewegen sich im Mittelfeld. Dazu kommt dann noch ein echtes „Schmankerl“. Am 9. Loch gibt`s da ein half way Haus, die „Stöttlalm“, eine echte Almhütte, jedoch mit allen erdenklichen Komfort und einer Terrasse die fast schon kitschig schön ist.
Die player`s night war auf der „Stöttalm“, die Stimmung konnte einfach nur fröhlich sein. 8 Seniorinnen und 16 Senioren gingen also an den Start. Wirkliche Favoriten gab es nicht, es ist ja bekannt dass im match play Taktik und Tagesverfassung eine wesentliche Rolle spielen können.
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Bei den Damen war dann das Ergebnis trotzdem eine kleine Überraschung. Die Ranglistenerste Alexandra Hardegg musste sich in der zweiten Runde Maresa Handl geschlagen geben, und verfehlte auch den dritten Platz im match gegen Monika Köck-Stolz. Maresa Handl besiegte im Finale Iris Wächter 2 auf 1.
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Bei den Herren in der ersten Runde keine großen Überraschungen, mit Ausnahme dass Alfred Spiezs mit einer wild card im Feld, den aktuellen internat. Meister von Österreich Erwin Weber zwang über die kompletten 18 Löcher zu gehen. In der zweiten Runde bestätigte Ferdinand Abensperg-Traun dass sein Meistertitel bei der 4rer Meisterschaft kein Zufall war, mit 4 auf 3 ließ er dem Ranglistendritten Rudi Hinterholzer wenig Chancen. Johann Aigner siegte gegen Franz Schautzer erst am 2. Extra Loch und Dietmar Sabin komplettierte das Feld der Semifinalisten mit einem Sieg über Karl Beichl.
In der dritten Runde ein nur knapper Sieg von E. Weber gegen Dietmar Sabin, während Hans Aigner F. Abensperg-Traun mit 6 auf 5 keine Chance ließ und damit auch als Favorit für den Meistertitel galt.
Das Finale also H. Aigner gegen E. Weber. Aigner schien seiner Favoritenrolle mehr als gerecht zu werden und lag nach 14 Löchern 4 auf, also dormi. Aber ersten kommt es anders und zweitens ist Erwin Weber ein echter Kämpfer, er gewann die restliche vier Löcher und auch das erste extra Loch.
Eine tolle Meisterschaft hat so auch ein extrem spannendes Finale erlebt. Im Spiel um Platz drei hatte sich F. Abensperg-Traun von seiner empfindlichen Niederlage gegen H. Aigner zwar erholt und lieferte Dietmar Sabin ein starkes match musste sich dem Mitfavoriten aber dann doch 3 auf 2 geschlagen geben.
Die Siegerehrungen der Mid Amateure und der Senior/innen wurden dann gemeinsam abgehalten. Da zeigte sich ein positives Phänomen dass die geradezu greifbare, frohe und freundschaftliche Stimmung bei dieser Meisterschaft unterstrich. Mit gezählten drei Ausnahmen waren ALLE Spieler/innen bei der Siegerehrung dabei, obwohl den Meisten eine lange Heimreise bevorstand.
Der Dank der Spieler/innen ging an den vorbildlichen Club, an Willi Selak und an Horst Beck der als genannter Spieler angereist war obwohl er keinen Fixplatzt im Feld hatte. Als Starter, Vorcaddie und „Mädchen für alles“ war er dann aber fast unentbehrlich.
Für 2011 ist die Match play Meisterschaft der Senioren für 32 Teilnehmer geplant, ein kleiner Trost für jene Spieler die heuer keinen Platz im Feld der 16 gefunden haben. |