Rudi Hinterholzer als 14. mitten in der Europaklasse
Diese EM setzte einen neuen Maßstab!
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Die Funktionäre der European Golf Association und die Spieler/innen aus 19 Nationen waren sich einig: „Phantastisch, so sollte es immer sein“.
Der GC Achensee, die Region und das Land Tirol haben unter der Führung des ÖGV, hauptver-antwortlich Willfried Selak ein Ambiente geschaffen das jedem sofort das Gefühl gab willkommen und bestens betreut zu sein. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschafft der „Achenseer“ hat ihnen sicher viele neue Freunde und Gäste gebracht.
Klaglose sportliche Organisation, ein perfekter Platz, bis auf eine kurze Unterbrechung am letzten Tag gab es „Postkartenwetter“, es hat wirklich alles gepasst. Sportlich gab es einiges zu sehen. Die Europaklasse zeigte Golf von dem auch jüngere Zuschauer begeistert waren.
Als ein Schwede seinen, allerdings provisorischen Abschlag bei einem 344 m Par vier kurz vor das Grün setzte hörte man einen jungen Clubspieler im Hintergund: „Ja ist denn der deppert oder der Herrgott?“. Dass die Siegerscores diesmal nicht unter Par lagen war nach dem zweiten Tag nicht mehr überraschend.
Die Grüns, ohnehin das Kriterium des Platzes wurden durch Sonne und Wind zusätzlich schnell und schwierig, drei putts mussten auch die Besten hinnehmen.
Schweden war mit seiner stärksten Mannschaft angereist, keine Überraschung also dass bereits nach dem zweiten Tag das Vorderfeld von Schweden nur so wimmelte. Dass am Ende gleich drei Schweden vorne waren mussten die Mitfavoriten aus England, Deutschland und Italien zur Kenntnis nehmen. Mats Anderson besiegte seinen Landsmann Per Hildebrand im Stechen.
Bei den Damen war die Französin und Vorjahres Meisterin Virginie Burrus absolute Extraklasse und siegte mit 12 Schlägen Vorsprung. Die Österreicher/innen konnten mehr als zufrieden sein.
Der erste Tag brachte zwar keine Superrunden aber eine gute Basis: H. Waldl mit 78, R. Hinterholzer und D. Sabin mit 79 sorgten für ansprechende Platzierungen.
Der zweite Tag brachte für H. Waldl mit 7 drei putts und zwei out Bällen ein Disaster, dafür steigerten sich R. Hinterholzer mit 74, K. Beichl mit 76 und H. Aigner mit 77 gewaltig. D. Sabin erreichte mit einer 81 genauso den cut wie R. Kolb.
Am dritten Tag konnte R. Hinterholzer seine Nervenstärke nutzen, eine weitere Superrunde mit 75 brachte ihn auf den 14. Gesamtplatz, das beste je erzielte Ergebnis eines österr. Seniors. Dietmar Sabin bewies mit einer 74 seine Klasse und schob sich um 20 Plätze auf den 30. Rang nach vor.
Die Planung sieht vor dass diese EM noch weitere zwei Jahr in Achensee ausgetragen wird. Österreich hat damit die Chance zu einem nicht nur fixen sondern vor Allem beliebten Treffpunkt der Europäischen Golfszene zu werden. Bildtext: Rudi Hinterholzer am 1. Abschlag zu seinem 14. EM Rang |